Drei Schweizerinnen, vier Schweizer und eine Fast-Schweizerin
machten Ende Mai 2007 in Ägypten das Wasser unsicher


Na, ist DAS ein perfekter türkiser Spielplatz?????

In dieser wunderschönen Bucht der Soma Bay südlich von Hurghada durften wir uns eine Woche lang kitenderweise herumtreiben. Wir hatten zwei Tage Total-Hack mit 6-7 Bft, drei Tage vernünftigen Übungswind mit 3-5 Bft und dazwischen zwei Tage Flaute zum Ausruhen.

Unser Zuhause war das ziemlich orientalisch protzige Hotel Intercontinental mit seinen Fakir-Betten, seiner wunderschönen, aber trotzdem von uns verständlicherweise verschmähten Poollandschaft und seinen ziemlich üppigen und nahrhaften Buffets.




Kaum angekommen, hechten wir mega-motiviert auf's Wasser und in die Sonne, jeder so nach seinen Möglichkeiten. Yolanda zum Beispiel beginnt als hochdekorative Beach-Nixe und wird sich aber gegen Ende der Woche zur rasanten Kite-Chick mausern....


Aber erst mal kommt der Stylemaster Dani auf die Bühne!!!!!

Niemand carved so lässig wie er über's Wasser und behält dabei vor allem auch noch stets ein so dermaßen cooles Pokerface.

 

Kein Wunder, daß die Mädels am Land gleich traubenweise an ihm hängen!!!   ;-)

Der Titel des "Airmasters" geht aber unerreicht an "Black Beauty" Andy. Der schoss sich permanent so kanonenkugelgleich in die Atmosphäre, daß die wenigen Windsurfer auf dem Wasser schockiert die Köpfe einzogen (und wahrscheinlich mal wieder endlos auf die verrückten Kiter schimpften).

 


Dagegen versprüht niemand so einen stylish schönen Spray bei den Turns wie Reto, unser allseits geschätzter und beliebter "Rentner 2". Ich konnte da selbst mit "handwashed" Halsen schlecht gegen anstinken. Übrigens sieht es hier auf den Bildern so ruhig und gemütlich aus, als hätten wir kaum Wind gehabt, aber mitnichten!!!!

Zwei Tage mit bis zu fetten 30 Knoten
verlangten alles von Mensch und Material. Nur fotografiert hat da natürlich keiner, wir hatten alle Besseres zu tun, nämlich hauptsächlich weit hoch in die Bucht zu kreuzen, vorbei an rasiermesserscharfen Korallenriffen und über lila schimmernde Quallenstraßen. Dort pfiff der Wind ablandig über die Sanddünen auf eine türkisene Badewanne mit nur fingerhutgroßen Wellen. Der perfekte Spielplatz!!!!!


Nur gut, daß es nach solchen Starkwindtagen auch immer etwas Feines zu futtern gab, danach konnte man dann allerdings nur noch erschlagen in den Seilen hängen  ---->

Was sich ganz gut traf, denn das Abendprogramm des Hotels ließ etwas zu wünschen übrig. Nicht, daß es nicht vorhanden gewesen wäre, aber was die Animateure an Shows in die Disco zauberten, traf nicht so ganz unseren Geschmack.

 


Zwischendurch mußte ich dann doch auch mal fremdgehen, mir ein Pferdchen zwischen die Beine klemmen und über den weiten Strand heizen. Mit dem schwarzen Araberhengst Michael Jackson eine ernstzunehmende Alternative zum Kiten.  ;-)

Dann gab es auch noch Tauchen für die beiden Flautentage im Angebot, wobei mir da allerdings ein bißchen der Speed und die fetten Einschläge fehlten.

Hat halt eher so was Meditatives, die Taucherei. Aber ist schon ganz okay, mal so zur Abwechslung.......

 

Netterweise adoptierten wir dann noch einen alleinreisenden Herrn aus Deutschland, was noch umso netter von uns war, als er der armen aussterbenden Spezies der "Windsurfer" angehörte.

Extrem stolz waren wir aber auf Yolanda. Mit Hilfe einer Door, die glatt noch größer war als sie selbst, schaffte sie es locker innerhalb einer Woche auf's Brett und düste zum Schluß halsbrecherisch durch die Gegend. Mega!!!!


Was genau die Story hinter diesen Fotos ist, konnten wir den drei Akteuren leider nicht entlocken. Aber bevor dann auch noch alle anderen außer Dani, Steffi und Yolanda der Wüstenkoller packte, war die schöne Woche in der Soma Bay dann leider eh schon vorbei. Dafür toben wir uns die nächsten Monaten wieder auf dem Urnersee und sonstigen Gewässern aus.........


Hang loose & fly high, die