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Cumbuco und Paracuru
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Ach ja.... hatte ich schon erwähnt, daß wir unser armes tapferes Auto praktisch jeden Tag mindestens einmal irgendwo im Sand versenkt haben????
Wenigstens konnten wir uns in Cumbuco stilvoll vom Ausbuddeln ausruhen: der Pool unseres Hotels "Eco Paradise"
Auch wenn das Schild am Boden liegt:
Cumbuco ist sichtlich fest in der Hand der Kiter.....
....besonders in der Lagune von Cauipé ein kleines Stück
weiter nördlich (wie man dahin kommt, versuche ich lieber
gar nicht erst zu erklären....)

Da Cumbuco irgendwie ein ganz schön dreckiges Kaff ist, wollen wir weiter nach Paracuru und nehmen uns vertrauensvoll einen brasilianischen Guide......
....der allerdings noch so unter den Drogen vom Vorabend steht, daß es ihm nichts ausmacht, für's Foto einen toten Fisch zu küssen.
War ich froh, daß nur Niko neben ihm im Auto saß, als der Kerl mit einem Affenzahn über den Strand und in Schlangenlinien durch die Palmen nach Norden heizte.

Heil in Paracuru angekommen können wir endlich auch mal unser Windsurfzeug auspacken und draußen in den bis zu
2 Meter hohen Riff-Wellen herumtoben.
Ein kleiner Corsa-Chevrolet ist zwar nicht wirklich ein Amphibienfahrzeug, aber trotz des ganzen Gerödels auf
dem Dach hält sich unser Autochen am Strand sehr wacker.

Ein Wach-Löwe vor der Pousada da Canoa gibt einem ein gutes Gefühl.... auch wenn er nur aus Stein ist!!!!
Auch schön: maritimes Flair mit Fischen und Delphinen im Hotel do Capitao
Nach einigen durchzechten Nächten ist Niko mit den Besitzern unserer Pousada dick befreundet (ich sage nur: Priscilla - *seufz*)

Niko vor einem typischen vollgestopften brasilianischen Dorf-Supermercado, in dem es allerdings nur selten das gibt, was vorne draufsteht.
Der Strand von Paracuru....irgendwie sind die Kiter immer in der Überzahl,
man kommt sich als Windsurfer
schon wie ein Fossil vor.
Ach ja....und dies ist einer der unzähligen Hunde, Esel, Kühe, Pferde, Katzen, Schweine etc., die die Straßen bevölkern.

Weil wir zwei der wenigen Windsurfer sind, haben wir das Glück, von dem Deutsch-Brasilianer Manfredo auf sein rasant wachsendes Sitio eingeladen zu werden und lernen dort die einheimische Flora und Fauna kennen.
Was mich eigentlich am meisten beeindruckt hat in diesem Land, sind die Menschen. Von deren Lachen, ihrer Offenheit, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit sollten wir Europäer uns eine dicke Scheibe abschneiden!!!

Weiter geht die Reise 'gen Norden: wir passieren ein geniales Graffiti in Paraipaba. Saddam Hussein, Bin Laden und Bush traulich vereint, daneben der Spruch:
"Drei große Männer, ein einziges Ideal: die Macht. Drei große Nationen, dasselbe Ideal: der Frieden. Um eine Schlacht zu gewinnen, muß man kein Held sein - es reicht, ein Mensch zu bleiben."

Wir passieren die berühmte rote Düne von Lagoinha....
....und lassen uns von den Kindern den Weg zum nächsten tollen Surfspot erklären.
Den wir aber mal wieder nur nach mehrmaligem Steckenbleiben im Sand erreichen!!!   :-/

Ist das nicht einfach ein absolut unglaublicher Traumstrand??? In dem kleinen Ort Icaraí gibt es einfach keine Touristen - höchstens eine Kuh zockelt mal vorbei. 
Nach einer krassen unendlichen Sandpistenfahrt werden wir mit einer genialen Abendsession in den Wellen von Sabiaguaba
belohnt, bei der uns das ganze Dorf zuschaut.


Aber auch wenn es uns dort am Ende der Welt irre gut gefällt - es treibt uns weiter. Schließlich haben uns Freunde
den Floh von Riesenwellen und Starkwind im Norden ins Ohr gesetzt und so wollen wir weiter nach

Jericoacoara und Taíba >>

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